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VHS

Makimono Amalgam Beuys
Retrospektive Werner Nekes

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Makimono, Beuys, Amalgam
Preis:29.00Euro
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"Beuys", "Amalgam" und "Makimono" erschienen in der Reihe "Retrospektive Werner Nekes" zusammen auf einer VHS.


Beuys
1981, 16 mm, Farbe, 11 Min.,
erhältlich als DVD und VHS
Gemeinsam mit Dore 0.
Werner Nekes und Dore 0. erhielten für diesen Film den "Preis der deutschen Filmkritik 1981" (Kurzfilm).

"Zehn Minuten spricht Beuys, mit dem Gesicht zur Wand, dem Rücken zur Kamera, über seinen Kunstbegriff. Diese radikale, schlichte Form erscheint völlig adäquat dem Gegenstand des Films. Zwar gab es lautstarke Publikumsproteste im Saal wie lange nicht mehr, doch im nachhinein wirkt die Frage rein rhetorisch, auf welche Art filmischer Ausdrucksweise man dem Werk von Beuys hätte näher kommen können. Knapper, präziser, schnörkelloser geht's wohl nicht. Ein großer Kunst-Film." (Ingo Petzke, medium 7/1981)
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Amalgam
1976, 16 mm, Farbe, 72 Min.
Ton: Anthony Moore.

Eine Folge von vier Filmen - Kinematographische Malerei durch Verbindungen, Verschmelzungen verschiedener filmischer Ebenen in Mehrfachbelichtungen. Aufbau des Bildes aus Farbpunkten und Auflösung des Bildes in Farbpunkte, Aufbau des Bildes aus Bildflächen und flächenhafte Auflösung des Bildes durch Schichtungen, Aufbau und Aufhebung von Bewegungskontinuitäten durch Veränderung der Raum- und Zeitachsen und deren unterschiedlichen Beziehungen zueinander sind einige der visuellen Themen der Filme.

1. Teil:
"Knoten" - 30 Min., Farbe, stumm
Ein pointilistischer Film über Zeit- und Bewegungsrelationen. Das Zersägen von Holz, zwei Kinder, Wäsche etc. stellen den einfachen Bildhintergrund.
Doppelbelichtung des Ausgangsmaterials mit Normalbelichtung des Bildgegenstandes mit 24 B/Sek. und Einzelbildbelichtungen in wechselnden Lichtintensitäten und Punktverteilungen.
Optische Bearbeitung mit Doppelbelichtung durch Blendenfahrten in den Einzelbildverlängerungen von 120, 60, 20 und 10er Blenden. Unterbrochen werden die Blendenfahrten durch Kurzeinschübe oder Gegenüberstellungen von der "Realzeit" des bearbeiteten Ausgangsmaterials, das auch mit seinen größten Bilddifferenzen den Abschluß des Films bildet.

2. Teil:
"Gewebe" - 15 Min., Farbe, Ton
Erkennbare Bildinhalte von weiblichen Körpern im Wasser lösen sich durch phasenartige Verschiebungen der Filmebenen zueinander in flächenhafte abstrakt-konkrete Verwebungen der Filmschichten auf. Der geborstene Tonrhythmus der zerhackten Klangwellen entspricht der körnigen Bewegungskontinuität.

Die drei verschiedenen Ausgangsmaterialien A, B, C sind jeweils dreifach in Lichtwellenbergen mehrfachbelichtet. Bi-pack von A mit B und A mit C. Danach Mehrfachbelichtung von A, B und C. Verlängerung aller Einzelbilder auf vier Bilder.

3. Teil:
"Textur" - 11 Min., Farbe, Ton Weibliche Akte eine Treppe herabsteigend. Aufbau des Körpers aus Körpern, Auflösung des Körpers in Körper. Verschiebung der Bewegungsformen in die Tiefe. Lichtbekleidung. Dreifache Mehrfachbelichtung des Ausgangsmaterials in Lichtwellenbergen. Optische Bearbeitung: Dreifach versetzte Mehrfachbelichtung des Ausgangsmaterials mit gleichzeitiger Verlängerung aller Einzelbilder auf vier Bilder.

4. Teil:
"Geflecht" - 16 Min., Farbe, Ton
Das hohe Bild-Niveau der Malerei wird durch diesen Film nicht allein eingeholt, das "Geflecht" läuft in "lebendigen Bildern" dem Pointilismus mit 24 Gemälden pro Sekunde davon.

2- bis 4fach-Belichtungen des Ausgangsmaterials mit Normalbelichtung des Bildgegenstandes mit 24 Bildern/Sekunde und den unterschiedlichsten Techniken der Einzelbildbelichtung mit verschiedenen Punktverteilungen. Optische Bearbeitung: Doppelbelichtung durch unterschiedliche Blendenfahrten in den Einzelbildverlängerungen von 120er, 80er, 60er, 40er, 30er ' 20er und 10er Blenden, die ständig ein- und ausblenden. Standbildverlängerung und Vier-Bild-Verlängerungen, Realaufnahmen mit Dreifachbelichtungen der Punktebenen in Lichtwellenbergen.

Amalgam
„. . ist Lichtmalerei, die an den Satz des ‚Moses der Filmgeschichte' D. W. Griffith denken läßt, wonach auch das Zittern von Blättern Bewegung sei. Nekes, der am letzten Festival von Knokke sich international durchsetzte, ist zweifellos einer der wichtigsten Experimentierer des modernen Films." (Martin Schaub, Tages-Anzeiger-Zürich, 5.4.1976)

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Makimono
1974, 16 mm, Farbe, 38 Min.
Ton: Anthony Moore;
Darsteller: Christoph Heller, Ingrid Kamowski, Rona Nekes, Dore 0.

Der Film erschien in der Reihe "Retrospektive Werner Nekes" zusammen mit Amalgam und Beuys auf einer VHS.

Makimono ist das asiatische Rollenbild, das eine Landschaft zeigt. Gegenstand des Films ist die Filmsprache selbst, ihre Veränderbarkeit mit ihrem Einfluß auf das Denken und Sehen des Zuschauers. Im allmählichen Fortschreiten des Films wird der Zuschauer behutsam dazu aufgefordert, die Entwicklung des Films in seinen Ausdrucksmöglichkeiten zu reflektieren.

"Nekes zeigt ... von einem festen Kamerapunkt aus eine schwedische Landschaft, die von der Abbildung (unbewegtes Bild) ausgehend durch zunehmend raschere und reichere Kamerabewegung in optisches Material umschlägt; in etwas, das erfahrbar und erfaßbar gemacht werden kann. Anthony Moore hat dazu wieder einen eindringlichen, große Klammern schaffenden Ton gemacht." (Dietrich Kuhlbrodt, Frankfurter Rundschau, 11.1.1975)

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Beuys
Amalgam Knoten
Amalgam Geflecht
Makimono