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Dore O. Filme

Dore O. - Stern des Méliès, Enzyklop, Blindman's Ball

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Stern des Méliès
Preis:29.00Euro
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DORE O.

STERN DES MÉLIÈS
1982, Farbe, 12 Min.
Musik: Helge Schneider

Darsteller: Volker Bertzky, Thomas Mauch, Marion Schüller



"Die Wirklichkeit des Films ist die Phantasie des Zuschauers. Mein Nordpol im Ruhrgebiet. Gewidmet George Méliès." Dore O.



"Eine phantasiebeflügelnde Entführung des Zuschauers zum Nordpol, eine Einladung, sich der Poesie der Bilder hinzugeben, zugleich die Möglichkeit, mit eigenem schöpferischen Geist die Filmmacherin zu begleiten."
 Doris Heinze, Kameramann 5/1983


ENZYKLOP
1984, Farbe, 37 Min.
Musik: Anthony Moore u. Helge Schneider

Darsteller: Geeske Hof-Helmers, Marion Schüller, Horst Gurski, Werner Nekes



"Enzyklop ist eine Wiederentdeckung und Rekonstruktion des Zyklopenblicks, den Odysseus auslöschte, um sich zu befreien. Die Suche nach dem verlorenen Blick führt in Zwischenwelten, in den Bereich der Assoziation, der Vielfalt der Dimensionen. Eine Anthologie, eine Vielfalt von Bildern/ Bild-vorstellungen entsteht..."
Karin Stempel, 1995

"Ich bewundere Dore O.'s Fähigkeit, original zu arbeiten, neue Sichtweisen zu präsentieren. Was sie in ihren Filmen anbietet, ist bildende Kunst - verwandelt in filmische Mitteilungen."
Eva M. J. Schmid, November 1986


BLINDMAN'S BALL
1988, Farbe, 34 Min.
Musik: Anthony Moore u. Dore O.

Team: Dore O., Serge Roman, Volker Bertzky.

Darsteller: Geeske Hof-Helmers, Rüdiger Kuhlbrodt, Kristina Wendland, Magnus Paschke



"Blindman's Ball ist ein lyrischer Film. Er schildert weder Geschehen noch Ereignis, sondern Zustand, Situation und Erinnerung, Traum. Ein Mann ist krank. Er hat Angst, zu erblinden. Seine Frau pflegt ihn. Sie ist zärtlich, aber sie besitzt auch den Wehrlosen. Er hat Angstträume, in denen auch die Erinnerung an banale Momente der Vergangenheit eingeschlossen ist.
Der Betrachter hat keinen Standpunkt mehr, die bewegte Filmbilder fallen über ihn her und machen ihn zugleich omnipotent in der Sehweise.
Die Welt wird in Dore O.s neuestem und bedeutendsten Film zum Kaleidoskop, zum Scherbenhaufen von Spiegelsplittern, zu eisigem Geröll, das auf den Zuschauer herabzustürzen scheint.
Spiel mit der Film-Zeit.
Spiel mit allen Möglichkeiten der Logik der Bilder.
Ein FILM, keine verfilmte Literatur.
Begeisternd." Eva M. J. Schmid



Der Film wurde bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 1989 als bester Experimentalfilm ausgezeichnet.