Dore O. Filme
Dore O. - Blonde Barbarei, Frozen Flashes, Kaskara
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DORE O.
BLONDE BARBAREI
1972, s/w, virtagiert, 25 Min.
Darsteller: Doris Kürten, Ursula Winzentsen, Franz Winzentsen, Geeske Hof-Helmers, Werner Nekes
"Ein Film wider den Hospitalismus der Gesellschaft. Die Bilder sind ein Lied, die, wie die Musik, an Choräle erinnern, die sich in strengen Rhythmen wiederholen, manchmal verändert oder bearbeitet sind." Dore O.
FROZEN FLASHES
1976, Farbe, 30 Min.
Darsteller: Ingrid Kamowski, Christoph Heller
"Der Blitz schlägt das Viereck der Träume aus dem Dunkel" Dore O.
" In mancher Hinsicht ist Frozen Flashes therapeutischen Projektionstests vergleichbar. Wie diese löst er emotionale Reaktionen aus, ohne gezielt auf einer Darstellung oder Situation zu beharren, und setzt so die Erfahrungen und Empfindungen der Zuschauer in Bewegung. Aber ungleich solcher Projektionstests, die von leerer Neutralität und bewußter gestalterischer Ärmlichkeit gezeichnet sind, ist Frozen Flashes ein subtiles Kunstwerk von bestürzender Originalität und Schönheit." Noll Brinkmann, Medienpraktisch 2/1980
KASKARA
1974, Farbe, 21 Min.
Musik: Anthony Moore
Darsteller: Werner Nekes
"Balance des Eingeschlossenen im zerbrochenen Raum."
"Neben Bildpressungen, Brüchen von Räumen und Zeitverläufen, stehen belassene Einstellungen. Anziehung, Verschmelzung und Abstoßung der Hälften des Filmbildes, mit dem Ziel einer sinnlichen Topologie, sind die wesentlichen formalen Mittel der gewählten Filmsprache. Ein Bild frißt das andere." Dore O.
"Dieser Film brach das Format (halbseitige Blenden, entsprechende Überblendungen). Die konsequente Verwendung dieser Technik befreite auf überzeugende Weise das Bild vom expliziten Inhalt, (dem Geschichtenerzählen). Vor der Landschaft, aus einem Haus heraus gesehen, schieben sich Fensterkreuze und Türrahmen. Die Blickfänger werden geknickt, gebrochen, vervielfältigt, verschoben. (...) - Insbesondere mit Dore O.'s Film haben die deutschen Filme mit dem Gebrauch der neuen Filmsprache international eine beachtliche Position erreicht," Dietrich Kuhlbrodt, Frankfurter Rundschau, 11.1.75 1.
Preis auf dem 5. internationalen Experimentalfilmfestival in Knokke
1974/75 für KASKARA Preis der deutschen Filmkritik 1975
BLONDE BARBAREI
1972, s/w, virtagiert, 25 Min.
Darsteller: Doris Kürten, Ursula Winzentsen, Franz Winzentsen, Geeske Hof-Helmers, Werner Nekes
"Ein Film wider den Hospitalismus der Gesellschaft. Die Bilder sind ein Lied, die, wie die Musik, an Choräle erinnern, die sich in strengen Rhythmen wiederholen, manchmal verändert oder bearbeitet sind." Dore O.
FROZEN FLASHES
1976, Farbe, 30 Min.
Darsteller: Ingrid Kamowski, Christoph Heller
"Der Blitz schlägt das Viereck der Träume aus dem Dunkel" Dore O.
" In mancher Hinsicht ist Frozen Flashes therapeutischen Projektionstests vergleichbar. Wie diese löst er emotionale Reaktionen aus, ohne gezielt auf einer Darstellung oder Situation zu beharren, und setzt so die Erfahrungen und Empfindungen der Zuschauer in Bewegung. Aber ungleich solcher Projektionstests, die von leerer Neutralität und bewußter gestalterischer Ärmlichkeit gezeichnet sind, ist Frozen Flashes ein subtiles Kunstwerk von bestürzender Originalität und Schönheit." Noll Brinkmann, Medienpraktisch 2/1980
KASKARA
1974, Farbe, 21 Min.
Musik: Anthony Moore
Darsteller: Werner Nekes
"Balance des Eingeschlossenen im zerbrochenen Raum."
"Neben Bildpressungen, Brüchen von Räumen und Zeitverläufen, stehen belassene Einstellungen. Anziehung, Verschmelzung und Abstoßung der Hälften des Filmbildes, mit dem Ziel einer sinnlichen Topologie, sind die wesentlichen formalen Mittel der gewählten Filmsprache. Ein Bild frißt das andere." Dore O.
"Dieser Film brach das Format (halbseitige Blenden, entsprechende Überblendungen). Die konsequente Verwendung dieser Technik befreite auf überzeugende Weise das Bild vom expliziten Inhalt, (dem Geschichtenerzählen). Vor der Landschaft, aus einem Haus heraus gesehen, schieben sich Fensterkreuze und Türrahmen. Die Blickfänger werden geknickt, gebrochen, vervielfältigt, verschoben. (...) - Insbesondere mit Dore O.'s Film haben die deutschen Filme mit dem Gebrauch der neuen Filmsprache international eine beachtliche Position erreicht," Dietrich Kuhlbrodt, Frankfurter Rundschau, 11.1.75 1.
Preis auf dem 5. internationalen Experimentalfilmfestival in Knokke
1974/75 für KASKARA Preis der deutschen Filmkritik 1975

